Hier werden alle Fragen beantwortet, die zum Azubitest gestellt wurden.
Wenn Ihre Frage nicht dabei ist, sagen Sie gerne Bescheid, damit ich sie hier aufnehmen kann.
Nein, der Azubitest soll nicht zur Personalauswahl eingesetzt werden. Er ist kein Einstellungstest sondern eine Potenzialanalyse, mit der die Lern- und Entwicklungskompetenzen von Azubis analysiert werden. Das soll den Ausbilder*innen ermöglichen, auf jeden Azubi besser einzugehen.
Der Azubitest orientiert sich daran, wie wir auch im wirklichen Leben entscheiden müssen. Und das ist oft eine Entscheidung zwischen zwei Dingen, die wir beide gut oder beide schlecht finden. Manchmal fällt uns die Entscheidung daher schwer.
Es ist wichtig, sich bewusst zu machen, dass es bei der Auswahl der Aussagen kein Richtig oder Falsch gibt.
Wählen Sie möglichst spontan jeweils die Aussage aus, die im Vergleich zur anderen besser zu Ihnen passt. Manchmal fällt diese Entscheidung nicht leicht. Das ist normal, denn es werden unabhängige Themen miteinander verglichen. Dieses Vorgehen führt zu einer differenzierteren Aussagekraft.
Beide Aussagen passen nicht zu Ihnen?
Wählen Sie die aus, die am wenigsten Ihrer Einstellung und Erfahrung widerspricht.
Beide Aussagen passen zu Ihnen?
Wählen Sie die aus, die im Vergleich zur anderen besser zu Ihnen passt.
Das ist richtig so, denn Sie entscheiden vor Ihrem eigenen Erfahrungshintergrund.
Das Ergebnis der Azubi-Potenzialanalyse hilft Ihren Ausbilder*innen, Sie besser während der Ausbildung unterstützen zu können und kann eine Grundlage für die Lernentwicklungsgespräche sein. Die Förderung Ihrer persönlichen Lern- und Entwicklungskompetenzen ist wichtig für Ihren Berufserfolg.
Ja, der Fragebogen zum Azubitest muss so lang sein, damit es ein aussagekräftiges Ergebnis gibt.
183 Paarvergleiche = 30 Minuten = Ihre Ausbilder können Sie beim Lernen noch viel besser unterstützen.
Es kann verschiedene Ursachen geben, dass Sie sich in dem Ergebnis des Azubitests nicht immer gleich wiedererkennen. Das ist nicht ungewöhnlich und geht vielen Menschen so. Schauen wir sie uns einmal genauer an:
Unterschied zwischen Wunsch und Wirklichkeit
Sie würden sich lieber anders sehen, als im Testergebnis dargestellt. Das ist nicht ungewöhnlich und geht vielen Menschen so.
Unterschied zwischen Gestern und Heute
Sie erinnern sich daran, was Sie früher erlebt haben und wie Sie da gehandelt haben und vergleichen das Testergebnis mit Ihren früheren Erfahrungen und Gewohnheiten.
Unterschied zwischen Arbeits- und Privatleben
Auch private Erfahrungen und Gewohnheiten prägen das Selbstbild. Der Azubitest bezieht sich jedoch ausschließlich auf das Arbeitsleben.
Missverständnisse und Berufserfahrung
Sie haben als Azubi noch nicht so viel Berufserfahrung und haben bisher nur Erfahrungen in der Schule gesammelt und sich dort ganz anders wahrgenommen. Auch das kann die Selbsteinschätzung verzerren, während jedoch die Analyseergebnisse nicht verfälscht werden.
Außerdem sind die Testergebnisse sehr detailliert. Und zwar detaillierter, als wir normalerweise über unser Arbeitsverhalten nachdenken.
Wie können Sie davon profitieren, dass das Testergebnis Sie ganz anders darstellt, als Sie sich eingeschätzt hätten?
Die Unterschiede können als mögliches Potenzial in Ihrer Ausbildung genutzt werden. Sprechen Sie mit Ihren Ausbilder*innen: Was könnte geändert könnte, damit Sie Ihrem Wunschbild oder Ihren früheren positiven Erfahrungen im Arbeitsumfeld näherkommen?
Sie können die Unterschiede zwischen eigener Einschätzung und dem Testergebnis als Motivation verstehen. Was wollen Sie ändern?
Ja, das kann es, wenn Sie den Azubitest nach einer Weile erneut durchführen. Je nachdem, wie sich Ihre Verhaltensweise oder Ihre Arbeitsumstände verändert haben, wird sich das dann in den Testergebnissen widerspiegeln.
Testgütekriterien sind Validität, Reliabilität und Objektivität.
Future Skills sind zurzeit in aller Munde. Doch was ist das eigentlich und wofür sind sie wichtig?
Um mit den immer schneller wachsenden Anforderungen in der Arbeitswelt mithalten zu können, sind einige Kompetenzen besonders hilfreich:
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Offenheit für Neues und die Bereitschaft sich weiterzuentwickeln
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Erfolgsorientierung: Ist jemand mit Interesse und Engagement bei der Sache?
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Tatkraft: Zielgerichtete Aktivität, auch wenn der Erfolg nicht sofort absehbar ist
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Selbstmanagement: Selbstgesteuertes Lernen funktioniert meistens besser als fremdbestimmtes
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Lernwille: Sich selbst reflektieren und das Feedback anderer annehmen
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Selbstvertrauen: Ein gesundes Maß an Selbstvertrauen und persönlichem Mut gehören dazu, wenn man etwas Neues erreichen will
Auf den Punkt gebracht: Es sind die Lern- und Entwicklungskompetenzen, die mit der Azubi-Potenzialanalyse gemessen werden. Oder für alle anderen Mitarbeitenden mit dem bewährten CAPTain Test®, auf dem auch der Azubitest basiert.
Doch es geht nicht nur darum, diese Future Skills zu erkennen, Sie müssen natürlich auch wissen, wie Sie Ihre Azubis unterstützen können, damit sie sie am besten entwickeln können. Dafür gibt es für Sie die Entwicklungshinweise für jede einzelne Lern- und Entwicklungskompetenz.
*Zur Verbesserung der Lesefreundlichkeit dieser Website, wird an einigen Stellen die männliche Form bei Personenbezeichnungen oder personenbezogenen Hauptwörtern verwendet. Ich möchte darauf hinweisen, dass diese Begriffe grundsätzlich für alle Geschlechter gelten und keine Wertung enthalten.
Dr. Sabine Pieckert • azubitest.eu
Poststraße 33 • 20354 Hamburg
Telefon: 040-53 05 82 22
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